Heute nochmal ein analoger Artikel ohne Programmierung, ESP & Co. Meine Eltern haben ein neues Hobby: die Gartengerät-Tiere. Dabei ist meistens der Körper aus mindestens einem Stück eines alten Eichenbalkens und das Geweih, Schnabel, Flügel oder welche Anbeiteile auch immer passen, sind aus Teilen alter Gartengeräte die auch gerne schon verrostet sein dürfen und Moniereisen u.a. für die Beine. Dabei entstehen sehr dekorative Gesellen*innen die zum Beispiel den Garten bereichern.
Da wäre z.B. „Der Zwölfender“ mit seinem imposantem (aber verbogenem) Geweih:
Oder die beiden…mmmh… Ziegen, Rehe? Wie auch immer – ein sehr gut gelungenes Duo!
Dann noch der Sichel-Tukan mit der auffälligen, namensgebenden Sichel als Schnabel, dem kleinen Fächerbesen als Schwanz und den etwas globigen Holzfüssen damit er auch sicher steht. Heimisch im Taunus!
Nachdem ich das letzte Update (v1024) bzgl. der PINs etwas verbaselt hatte, hier nun ein neues Update für die Füllstandsanzeige der Zisterne. Zudem gibt es auf mehrfachen (berechtigten) Wunsch auch nochmal ein komplettes Schaubild für die Verdrahtung aller bisher genutzten Komponenten.
Zur Installation etc. bitte wieder in die älteren Artikeln schauen!
Das Update enthält unter anderem:
DHT22-Temperatur-Sensor an D5 (statt des bereits durch das Display genutzten D6)
Darstellung der Werte auf der Webseite nicht mehr als TABLE sondern als DIV-Boxen damit es auf kleinen Displays auch besser passt
Bei Erstinstallation und Einrichtung des WLAN per Access Point wird nur die Konfiguration der WLAN-Daten angezeigt was hoffeltnlich das Problem mit dem „fehlenden“ Speicher-Button beseitigt. Hier wäre ich über Erfahrungen dankbar!
Kurz vor Ende des alten Jahres nochmal ein Update für die Software zum Auslesen des Zisternenfüllstandes mittels ESP8266. Die Neuerungen in dieser Version sind folgende:
Eine weitere Zisternenbauform (liegender Zylinder)
Temperatur- und Luftfeuchterfassung mittels DHT22
Literanzahl, Temperatur und Luftfeuchte mit in die MQTT-Topics aufgenommen
Falls ein Temperatursensor angeschlossen und aktiviert ist, werden dessen Messwerte auf der Startseite angezeigt. Die Anzeige der Temperaturdaten wird alle 60 Sekunden abgefragt und zeigt daher im ersten Moment nach Neustart keine Werte an.
Aktuell kann als Temperatursensor ein DHT22 genutzt werden (weitere Sensoren sind in Arbeit). Aktiviert wird der Sensor in der Konfiguration.
Die neuen MQTT-Topics können ebenfalls in der Konfiguration hinterlegt werden.
Die neue Zisternenbauform ist auch in der Konfiguration zu finden. Die Berechnung funktioniert bei einer runden liegenden Zisterne. Eine ovale Form wird aktuell nicht unterstützt.
Mal wieder lange nichts passiert hier im Blog…. jetzt fange ich einen Artikel schon wieder so an…
Ich hatte das Glück auch zu Beginn der Corona-Zeit relativ normal Arbeiten gehen zu können was bis heute so geblieben ist. Das mit dem „Glück“ ist absolut ernst gemeint wenn ich da so einige gute Bekannte sehe die ganz schön zu knabbern hatten und immer noch haben.
Auffallend war aber, dass es in den letzten Monaten sehr viel mehr Anfragen bzgl. der Füllstandmessung der Zisterne mit dem ESP gab. Daher heute nochmal eine neue Version mit vielen größeren und kleineren Neuerungen.
Neuerungen in dieser Version (1022)
Länge des WLAN-Passwortes auf 63 Zeichen verlängert (max. bei WPA2)
Habt ihr genug von flackernden Werbebannern die mehr Raum einnehmen als der eigentliche Seiteninhalt oder gefühlte 100 Ad-Server die beim Öffnen einer einzigen Webseite kontaktiert werden? Adblock & Co. sind eine gute Sache, allerdings auf den Webbrowser beschränkt auf dem das Plugin installiert ist. Android oder iOS waren da meistens außen vor. Auf der Suche nach einem weiteren Beschäftigungsfeld für meinen Raspberry Pi bin ich auf ein nettes Projekt gestoßen!
Das ist ein Update des ursprünglichen Artikels da sich ein paar wichtige Dinge geändert haben und ich auch einen DNS-Loop eingebaut hatte…
Installation
Mit einer Zeile ist er auf dem Raspberry Pi installiert: der Werbeblocker Pi-hole
Mit der Version 1.017 bekommt der NodeMCU mit dem Sensor für die Füllstandsmessung der Zisterne (siehe auch die beiden anderen Artikel hier und hier) das MQTT-Protokoll beigebracht. Was MQTT ist, erfahrt ihr ausführlich hier in der Wikipedia oder hier mit weiterführenden Erklärungen wie das ganze z.B. in FHEM genutzt werden kann. Im Heise-Artikel wird MQTT auch sehr anschaulich erklärt.
Benötigt wird ein MQTT-Server (z.B. Mosquitto) dessen IP in die Konfiguration eingetragen werden muss. Optional kann ein Benutzername und ein Passwort genutzt werden. Dann noch das Topic unter dem der Sensor seinen Wert (Füllstand in %) an den MQTT-Broker veröffentlichen soll. Unter „Intervall“ dann noch die Zeit in Sekunden zwischen den Veröffentlichungen angeben.
Heute nochmal ein Update bzw. eine vollständige Zusammenfassung zur Messung des Füllstands der Zisterne mittels Ultraschall. Ich habe den Sketch für den ESP8266 (den ich immer noch in Form eines NodeMCU betreibe) mal etwas aufgebohrt.
Im folgenden werden alle notwendigen Schritte beschrieben um die Firmware auf den ESP8266 zu flashen und den Sensor in Betrieb zu nehmen.
Benötigte Hardware
Die benötigte Hardware besteht aus einem NodeMCU mit ESP8266 und einem HC-SR04 Ultraschallsensor. Die Beschaltung folgt weiter unten.
Dann noch ein mindestens vieradriges Kabel und ein Gehäuse zur Unterbringung des Ultraschallsensors in der Zisterne z.B. eine kleine Aufputzdose aus dem Baumarkt.
Die aktuelle Trockenheit zum Anlass genommen, habe ich den schon länger nicht mehr funktionierenden Füllstandsensor der Zisterne von Homematic gegen eine Eigenbaulösung ausgetauscht. Leider scheint der eigentlich recht teure Homematic-Sensor „Hm-Sen-Wa-Od“ den klimatischen Gegebenheiten in der Zisterne auf Dauer nicht gewachsen zu sein. Zudem hatte ich immer Empfangsprobleme bzw. war es auch extrem nervig das Ding zu eichen. Jedenfalls hat der Sensor an Undichtigkeit gelitten und hat seinen Dienst eingestellt.
Die Bilder zeigen die Platine, nachdem ich sie von Grünspan befreit hatte. Speziell das Funkmodul sieht etwas mitgenommen aus.
Da ich nicht nochmal soviel Geld zur Füllstandmessung der Zisterne ausgeben wollte, musste eine andere Lösung her.
Hier das (schon länger) versprochene kurze Update zum Bau des Holzbackofen. Der Ofen ist jetzt fertig und hat die ersten Pizza bzw. Flammkuchen gebacken. Nach dem letzten Eintrag habe ich noch den Sockel verputzt und gestrichen sowie auch die Kuppel ein weiteres Mal verputzt (mit sehr viel Bewährung) und ebenfalls gestrichen. Bei der „letzten Schicht“ hatte ich Hilfe von einem Verputzer, da mir das mit dem Verputzen nicht so gut von der Hand geht. Da noch von anderen „Baustellen“ Fliesen und Kleber übrig waren, habe ich den Boden des Sockels noch gefliest und von innen auch verputzt (mein Rücken hat es mir abends gedankt nachdem ich in dem kleinen Loch rumgekrabbelt bin).
Hier nun das Ergebnis in einer kleinen Galerie:
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Bild 1 von 7
Bei den ersten „Anfeuerversuchen“ musste die Nachbarschaft einiges aushalten, da es sehr viel qualmte. Ich hatte immer mit „Abaues“ oder „Anfänkes“ (auf Hochdeutsch heißt das glaube ich „Anbauholz“) aus Nadelholz begonnen und dann relativ schnell größere Scheite aus Buche nachgelegt. Bis das nachgelegte Holz zu brennen begann, wurde erst mal alles eingeräuchert.
Bei den letzten Anfeuerungen hatte ich kleine Buchenholzscheite wie im Bild zu sehen, kreuzweise gestapelt und das Feuer von oben angezündet. Diese Variante ist um einiges rauchärmer und durch die Menge des Holzes ist auch beim ersten nachlegen schon genug Hitze vorhanden, so das es direkt gebrannt und sehr wenig gequalmt hat. Für Tipps um das Anheizen so geschmeidig wie möglich zu erledigen bin ich dennoch dankbar.
Ein paar Kleinigkeiten sind noch zu tun: Der Regler für die Rauchgasklappe muss noch nach vorne geführt werden, oben auf den eckigen Kamin muss noch eine Abschlussplatte (vermutlich aus Edelstahl) und die Fliesen müssen noch verfugt werden. Aber alles kein Grund den Pizzaofen nicht zu nutzen…
Ich wurde oft gefragt ob sich das lohnt/rechnet/amortisiert…. Natürlich nicht! Niemals! Für die Arbeit und das Geld welches in das Projekt gesteckt wurde, könnte der Pizzabäcker für das nächste Jahr jede Woche Livebacking im Garten machen. Aber die Frage kommt oft von den gleichen Leuten, die ihren >200 PS SUV über die Straße manövrieren.